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Dr. med. Florian Ploberger B. Ac., MA

Wien
Geboren im Wasser-Büffel-Yin-Jahr 1973.

florian

Schwerpunkte:
Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) und Tibetische Medizin

Ausbildungen:
Medizinstudium und Turnus in Wien, Akupunkturausbildung bei der Österreichischen Gesellschaft für Akupunktur und Aurikulotherapie 1996; dreijährige TCM-Ausbildung bei Claude Diolosa bis 1998; Bachelor in Akupunktur der K.S. Universität in den USA 1999; vier Semester Studium der Sinologie sowie 42 teilweise mehrmonatige Studien- und Forschungsaufenthalte in China (TCM-Universität in Peking, TCM-Universität in Chengdu), Indien (LTWA – Library of Tibetan Works & Archives, Men-Tsee-Khang (Institut für Tibetische Medizin und Astrologie unter der Schirmherrschaft des XIV. Dalai Lama in Dharamsala, Nordindien)) und Nepal. 2012 Master der Tibetologie an der Universität Wien.

Wahlarzt in Wien.

Publikationen:

Internationale Lehrtätigkeit und zahlreiche Publikationen in den Themenbereichen TCM (z.B. das bereits in 9. Auflage erschienene Buch „Westliche Kräuter aus Sicht der Traditionellen Chinesischen Medizin“ (auch in englischer Sprache unter „Western Herbs from the Traditional Chinese Medicine Perspective“ erhältlich) und Tibetische Medizin. Zahlreiche Artikel in deutschen sowie englischsprachigen Fachzeitschriften, “peer reviewer” für die wissenschaftliche Fachzeitschrift „Asian Medicine“ (ASME).

Leiter des Wissenschaftlichen Beirates des Bacopa-Bildungszentrums in Oberösterreich sowie Präsident der ÖAGTCM (Österreichischen Ausbildungsgesellschaft für Traditionelle Chinesische Medizin). Gründungsmitglied der ÖÄGTM (Österreichischen Ärztlichen Gesellschaft der Tibetischen Medizin). Mitglied von SKI (Sorig Khang International) und IASTAM (International Association for the Study of Traditional Asian Medicine) sowie ”Executive Committee Member” der WFCMS (World Federation of Chinese Medicine Societies).
2016 wurde er zu einem der Direktoren der “Alliance of Research and Development of Traditional Medicine, Complementary Medicine and Integrative Medicine” der Fudan University in Shanghai ernannt.

Vorträge bzw. Lehrtätigkeiten:
2008 wurde er vom Men-Tsee-Khang eingeladen, dort Vorträge zu halten.
Seit 2007 Lehrtätigkeit als Univ. Lektor am Institut für Südasien-, Tibet- und Buddhismuskunde (ISTB) der Universität Wien über diverse Themen der Tibetischen Medizin. Im Rahmen dieser Tätigkeit konnte er bedeutende tibetische Ärzte wie beispielsweise Dr. Dawa, Dr. Namgyal Qusar, Dr. Tsultrim Kalsang, Dr. Teinlay P. Trogawa sowie die Astrologin Dr. Tsering Choezom zu Gastvorträgen an die Universität einladen.
Im Sommer-Semester 2010 ein Semester lang Lehrtätigkeit am „Institute of South and Central Asia“ der Prager St. Charles University, 2011 ein Gastvortrag am Institut für Ostasienwissenschaften der Universität Wien / Bereich Sinologie, seit 2012 jährlich ein Gastvortrag an der Medizinischen Universität Wien im Rahmen der Ringvorlesung Komplementärmedizin, 2014 vier Vorträge über „Westliche Kräuter aus Sicht der TCM“ auf Einladung der Österreichischen Apothekerkammer sowie ein Vortrag am Institut der Sozialanthropologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW). 2017 ein Gastvortrag am Institut für Indologie und Zentralasienwissenschaften der Universität Leipzig.

Darüber hinaus Vortragstätigkeit bei diversen internationalen Kongressen, beispielsweise 2012 am 12. ICOM-Kongress in Seoul/Südkorea, 2014 am “3rd International Congress on Traditional Tibetan Medicine” in Kathmandu/Nepal sowie Vorsitzender der Sitzung „Akupunktur“ beim Menopausekongress in Wien (Veranstalter: Universitätsklinik für Frauenheilkunde), 2015 am „International Workshop on Tibetan medical formulas“ an der University of Westminster in London / British Academy, am „Establishing Meeting for the Tibetan Medicine Committee of the World Federation of Chinese Medicine Societies & First Annual Conference on Tibetan Medicine“ in Xining, China, sowie bei der “4th International Academic Conference on Comparison of Traditional and Modern Medicine“ in Yunnan, China. 2016 am “14th Seminar of the International Association for Tibetan Studies” in Bergen, Norwegen, sowie bei der “5th International Academic Conference on Comparison of Traditional and Modern Medicine“ in Xingyi, China. 2017 am “5th International Congress on Sowa Rigpa” in Kathmandu sowie am „9th International Congress on Traditional Asian Medicines“ (ICTAM IX) in Kiel.

rgyud-bzhi Übersetzung:
2009 wurde er offiziell von Dr. Dawa, dem damaligen Direktor des Men-Tsee-Khang, in Absprache mit dem „Health Department“ der Exilregierung der Tibeter mit der Übersetzung der ersten beiden Teile des bedeutendsten Werkes der Tibetischen Medizin (rgyud-bzhi) beauftragt. Dieser nun unter dem deutschen Titel „Wurzeltantra und Tantra der Erklärungen“ erschienene Text dient seit dem 12. Jahrhundert als Grundlagentext in der Ausbildung der tibetischen Mediziner und wird noch heutzutage auswendig gelernt.
2011 wurde er von Dr. Tamdin, dem damaligen Direktor des Men-Tsee-Khang, mit der Übersetzung des letzten Teiles der rgyud-bzhi beauftragt (erschienen 2015 unter dem Titel „Das letzte Tantra aus die vier Tantra der Tibetischen Medizin“).
2017 erfolgte von Direktor Tashi Tsering Phuri der Auftrag, einen weiteren Abschnitt (die ersten 27 Kapitel des dritten Teiles) zu übersetzen.

Preisträger des lebensweise-Preises 2013 in der Kategorie Wissenschaft & Medizin.

 

Mögen alle Lebewesen glücklich
und frei von Leiden sein!
Möge sich ihr Glück nicht erschöpfen
und sie Gleichmut erlangen!